Beginne mit einem warmen Bad von etwa acht bis zehn Minuten bei angenehmen 37–38 Grad. Anschließend folge eine kurze Kältephase von 45–60 Sekunden an Beinen und Armen, ideal per Dusche, nicht maximal kalt. Wiederhole den Wechsel ein bis zwei Mal, beende mit Wärme und ruhe eingehüllt fünf Minuten nach. Trink lauwarmen Tee, atme ruhig aus und spüre, wie sich eine freundliche, tragende Gelassenheit ausbreitet.
Nach Ausdauerbelastungen hilft ein klar strukturierter Wechsel: drei Minuten warm, eine Minute kühl, dreimal, Abschluss kühl. Atme gleichmäßig, halte Schultern locker und bleibe aufmerksam bei deinen Empfindungen. Nach schwerem Krafttraining kann man intensivere Kälte verzögert nutzen, um Anpassungen nicht zu stören. Passe Temperaturen so an, dass du gefordert, jedoch nie gequält bist, und nimm dir anschließend einige Minuten für ruhiges Nachspüren.
Wenn Schlaf im Fokus steht, dominiert sanfte Wärme: zehn bis fünfzehn Minuten bei 37–39 Grad, ruhige Musik, gedimmtes Licht. Kurzes, erfrischendes Abduschen von Füßen und Handgelenken für 20–30 Sekunden genügt, um Klarheit zu schaffen, ohne aufzudrehen. Beende bewusst warm, trockne dich langsam ab, zieh bequeme Socken an und lies wenige Seiten. Der Körper versteht das Signal: Jetzt darf Erholung beginnen, unaufgeregt und tief.





